Trekkingrucksäcke unter 1300 Gramm – Osprey Exos 58, ÜLA Ohm 2.0 und weitere

Leichte und ultraleichte Trekkingrucksäcke im Vergleich.

Den optimalen Rucksack für die anstehende Tour zu finden ist gar nicht so einfach. Im folgenden Test werden der Osprey Exos 58, der Lowe Alpin Nanon ND 50:60, der Exped Lightning 60, der Lightwave Ultrahike, der ÜLA Ohm 2.0 sowie der Mariposa der US-amerikanischen Firma Gossamer Gear verglichen.

Der Test ist kein ausführlicher Bericht sondern eine Übersicht, die die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle schnell aufzeigen soll. Vier der sechs Modelle wurden von uns intensiv genutzt, die übrigen Zwei hatten wir nur jeweils etwa einen Tag zum Testen. Den einen perfekten Rucksack gibt es nicht. Vielmehr hängt es davon ab wohin die Reise gehen soll.

Rucksacktest-2014-01 Rucksacktest-2014-02Das Gewicht des Rucksacks sollte nicht den Hauptgrund für oder gegen ein bestimmtes Modell darstellen. Sehr leichte Materialien müssen grundsätzlich pfleglicher behandelt werden und sind weniger robust als hochwertige schwerere Gewebe. Auch die Ventilation und der Tragekomfort sind wichtige Faktoren. Lässt sich das Rucksackgewicht nicht auf die Hüfte übetragen, kostet die Aufrechthaltung des Rumpfes, mit jedem einzelnen Schritt, verstärkt Energie. Somit kann ein Rucksack, der zwar 500 Gramm leichter ist als ein anderes Modell, trotzdem zu einem höheren Gesamtenergieumsatz führen. Also: Den Rucksack immer erst mit ausreichendem Gewicht probetragen und ihn nur auswählen, wenn das Tragesystem die Last gut auf die Hüfte überträgt.

Auch eine fehlende Ventilation am Rücken ist zu beachten. So sollte in der Gewichtsplanung berücksichtigt werden, dass sehr starkes Schwitzen am Rücken (aufgrund des Hitzestaus und der fehlenden Verdunstungsmöglicheit) wiederum bedeutet, dass auch mehr Flüssigkeit getrunken und ggf. auch geschleppt werden muss. Dies gilt insbesondere für heiße Regionen mit wenigen Waserquellen.

Viel Spaß auf der nächsten Tour!